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Schlechte Haltung? So hilft ein Haltungstrainer

Aktualisiert: Apr 30



Der Unterschied zwischen guter Körperhaltung und schlechter Körperhaltung


Betrachten Sie sich im Spiegel und machen Sie folgende Übung: Stehen Sie zunächst mit nach vorne hängenden Schultern und Rundrücken da. Wie fühlen Sie sich? Höchstwahrscheinlich träge und eingesunken. Das Atmen fällt schwer und der Nacken streckt sich nach vorne. Nun ändern Sie die Position. Stehen Sie jetzt gerade. Stellen Sie sich vor, dass Ihre Wirbelsäule von oben gezogen wird. Schieben Sie Ihre Schulter ein kleines bisschen nach hinten, sodass die Brust automatisch etwas mehr nach vorne zeigt. Spüren Sie, wie das Atmen leichter fällt und Sie sich kraftvoller und selbstbewusster fühlen? Daran könnten Sie sich gewöhnen, oder?

Ihre Körpersprache und dazu zählt Ihre Körperhaltung ganz essentiell, wird nicht nur von anderen Menschen sondern auch von Ihnen selbst als vitaler, selbstbewusster und attraktiver wahrgenommen, wenn Sie eine gute Haltung haben. Aber nicht nur deswegen sollte man eine gesunde und natürliche Körperhaltung anstreben. Verspannungen und Schmerzen, die früher oder später durch schlechte Haltung hervorgerufen werden beeinträchtigen die Lebensqualität. Umso eher Sie dagegen vorgehen, umso eher können Sie Ihr Leben wieder in vollen Zügen genießen und ihr Wohlbefinden steigern.



Wie können Sie nun langfristig Ihre Haltung verbessern?


Indem Sie neue Gewohnheiten schaffen. Denn gute Gewohnheiten sind eines der wenigen Dinge, die Ihnen langfristig zum Erfolg verhelfen werden. Gewohnheiten können gelernt und ungelernt werden. Glauben Sie nicht, dass Sie keine gute Haltung haben können, weil Sie es nicht schaffen sofort den ganzen Tag wie ein Zinnsoldat zu stehen und zu sitzen.


Glauben Sie außerdem nicht, dass Sie einen kraftlosen Körper haben müssen, weil Sie sich nicht aufraffen können, jeden Tag etwas gesundes zu kochen oder ein 20-minütiges Training zu absolvieren.

Der Trick liegt darin, alles mit kleinen Schritten zu beginnen. Die Schritte müssen so klein sein, dass sie ohne große Mühe in den Alltag integriert werden können. Sobald dies geschehen ist, nehmen Sie diese Gewohnheit schon fast nicht mehr bewusst wahr. Die Gewohnheit wird dann zur Routine und ihr Körper kann die Abläufe unbewusst durchführen (wie das Fahrrad fahren oder schwimmen). Ab diesem Punkt ist es möglich, die Schritte soweit zu vergrößern, wie Ihr Alltag es zulässt.



Haltungstrainer für eine verbesserte Körperhaltung


Bei dieser neuen Gewohnheit kann ein Haltungstrainer sehr hilfreich sein, aber er darf nicht das einzige Hilfsmittel bleiben, das Sie verwenden. Denn der gesamte Lebensstil ist entscheidend, nämlich das Maß an Bewegung, das Ernährungsverhalten, der Umgang mit Stress und die Work-Life-Balance.



Wie hilft der Haltungstrainer im Alltag?

Verspannungen und Schmerzen haben ihre Ursache oft in einer muskulären Dysbalance, die aufgrund einer falschen Belastung entsteht. Durch die dauerhafte Wiederholung der falschen Haltung werden manche Muskeln einseitig gestärkt und andere Muskeln geschwächt. Das Ziel sollte aber sein, dass der Agonist und der Antagonist etwa gleich stark ausgebildet sind. (Der Agonist (Spieler) ist in der Medizin ein Muskel oder eine Muskelgruppe, die eine Bewegung ausführt, während der Gegenspieler oder Antagonist dafür sorgt, dass die Bewegung in Gegenrichtung erfolgen kann.)


Wenn Sie es also gewohnt sind, stundenlang eingesunken vor dem Bildschirm zu sitzen ohne Ihren Körper mit sportlichem Ausgleich zu stärken, dann baut Ihre Muskulatur ab. Sie bleibt nur dort erhalten, wo sie gebraucht wird, was zu einer muskulären Dysbalance führen kann.


Mit einem Haltungstrainer können Sie eingeschlafene Muskeln wieder aktivieren, strecken und stärken - und das sozusagen nebenbei. Ein Haltungstrainer ist keine Haltungsstütze, das heißt, Sie können sich nicht einfach in den Haltungstrainer hineinlehnen. Zu diesem Zweck bestehen viele Haltungstrainer aus Neopren und nicht aus einem starren Material. Eine Stütze wäre kontraproduktiv und würde ihre Muskulatur vielmehr abbauen als sie zu stärken. Der manchmal synonym verwendete Begriff “Rückengeradehalter” ist daher etwas irreführend, denn Ihr Rücken soll ja gerade nicht durch ein Exoskelett gehalten werden (sofern das nicht medizinisch notwendig ist).

Vielmehr wollen Sie ihrem Rücken eine neue, bessere Haltung antrainieren. Indem sie den Haltungstrainer zunächst für 20 bis 30 Minuten täglich verwenden, lernt Ihr Körper, wie sich eine richtige Haltung anfühlt und gewöhnt sich daran. Sie werden spüren, wie ihre Schultern, nachdem sie den Haltungstrainer abgenommen haben, die richtige, aufrechte Haltung automatisch wieder einnehmen möchte. Wenn Sie den Haltungstrainer regelmäßig verwenden, werden Sie sich immer häufiger auch selbstständig daran erinnern, ihre Schultern zurückzunehmen bis Sie eine neue Gewohnheit etabliert haben.



Anwendung des Haltungstrainers


Die Dauer


Nutzen Sie den Schultergurt in den ersten Tagen nur für 20 - 30 min, um sich an das neue Gefühl zu gewöhnen. Danach sind 2 - 3 Stunden täglich ausreichend.


Das Anlegen

Sie können den Haltungstrainer über einem T-Shirt oder direkt auf der Haut tragen. Schließen Sie die Klettverschlüsse des Haltungstrainers. Machen Sie die Schlaufen, durch die Sie die Arme stecken werden, dabei möglichst weit. Ziehen Sie den Schultergurt nun wie einen Rucksack an oder strecken Sie die Hände über den Kopf und lassen ihn von oben über die Arme nach unten gleiten. Justieren Sie nun die Klettverschlüsse, d.h. passen Sie die Straffheit des Haltungstrainers an, indem Sie die Schlaufen mithilfe der Klettverschlüsse enger oder weiter stellen. Der Schultergurt sollte nicht zu fest oder zu locker sitzen. Achten Sie darauf, dass Sie einen Gegendruck spüren, wenn die Schulter nach vorne fallen, aber achten Sie auch darauf, dass Sie ihre Achseln nicht quetschen.


Die Verwendung


Den Haltungstrainer können Sie nebenbei verwenden, also auch wenn Sie am Schreibtisch sitzen, wo die Wahrscheinlichkeit die Schultern sacken zu lassen am höchsten ist. Nutzen Sie den Haltungstrainer nicht unbedingt beim Sport, weil dort das Risiko besteht, dass Sie sich damit die Arme oder Achseln einquetschen. Grundsätzlich empfiehlt sich immer, zunächst Rücksprache mit dem Arzt zu halten, vor allem, wenn schon starke Schmerzen oder Taubheitsgefühle im Nacken oder den Schultern bestehen.


Die meisten Modelle sind übrigens unisex, das heißt sie können von Männern und Frauen getragen werden.



Welcher Haltungstrainer ist der Richtige?


Wie bereits erwähnt ist das Material sehr wichtig. Der Haltungstrainer sollte nicht zu steif sein und nicht als Rückenstütze verwendet werden. Achten Sie auf ein hautfreundliches, atmungsaktives Material, das auch mal gewaschen werden kann.


Der Haltungstrainer von Mosswell® besteht zum Beispiel aus dehnbarem Neopren mit elastischen Nylonfäden für zusätzliche Flexibilität. Er ist für einen Brustumfang von 75 cm - 125 cm geeignet und kann in der dazugehörigen Tasche bei 30°C gewaschen werden. Um den Tragekomfort zu erhöhen, sind 2 extra Pads inklusive, die um die Schlaufen des Haltungstrainers gelegt werden können. Hier können Sie sich den Mosswell® Haltungstrainer auf Amazon anschauen und kaufen.


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