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Gesunde Gewohnheiten schaffen - So integrieren Sie neue Routinen in den Alltag


Der Schlüssel zu einem gesunden Leben liegt nicht ausschließlich nur in der richtigen Ernährung oder den richtigen Sportübungen, sondern vor allem in Ihren Alltagsgewohnheiten und in Ihrer alltäglichen Umgebung.


Leider ist ein moderner Arbeitsalltag vor allem von einer Sache geprägt: Vom Sitzen - und das im Übermaß. Viel zu viele Stunden verbringen wir sitzend am Arbeitsplatz. Hierfür ist unser Körper einfach nicht geschaffen. Wer dann noch schlecht sitzt oder keine gute Haltung gewohnt ist, der wird über kurz oder lang über Rückenschmerzen klagen.



Die Macht der Gewohnheit


Gewohnheiten sind etwas sehr Mächtiges. Dies kann sowohl positiv als auch negativ sein. Wenn es ein Mensch gewohnt ist über Jahre hinweg eine Schachtel Zigaretten pro Tag zu rauchen, so wird er es sehr schwer haben, das Rauchen von einem Tag auf den anderen aufzugeben. Wenn es jemand jedoch gewohnt ist, 3 mal die Woche Sport zu treiben, so wird er sich ohne körperliche Aktivität schnell unausgeglichen fühlen.

Nehmen wir die Gewohnheiten unseres Alltags als Beispiel: Mit hoher Wahrscheinlichkeit putzen Sie sich morgens und abends die Zähne. Dies ist nichts anderes als eine Gewohnheit, die wir von klein auf gelernt haben. Diese Gewohnheit ist so tief verwurzelt, dass wir es schon als selbstverständlich sehen.


Sie sehen, wie stark unsere Gewohnheiten unseren Alltag und auch unser Wohlbefinden beeinflussen.



Die gute Nachricht


Gewohnheiten können gelernt und ungelernt werden. Glauben Sie nicht, dass Sie nicht mit dem Rauchen aufhören könnten, weil Sie es nicht schaffen von einer Schachtel pro Tag auf null zu reduzieren.


Glauben Sie außerdem nicht, dass Sie einen kraftlosen Körper haben müssen, weil Sie sich nicht aufraffen können, jeden Tag etwas gesundes zu kochen oder ein 20-minütiges Training zu absolvieren.


Der Trick liegt darin, alles mit kleinen Schritten zu beginnen. Die Schritte müssen so klein sein, dass sie ohne große Mühe in den Alltag integriert werden können. Sobald dies geschehen ist, nehmen Sie diese Gewohnheit schon fast nicht mehr wahr (wie das Zähne putzen). Ab diesem Punkt ist es möglich, die Schritte soweit zu vergrößern, wie Ihr Alltag es zulässt.


Wie lange es dann dauert, bis Ihre neue Gewohnheit etabliert ist, kann man nicht exakt sagen. Es gibt jedoch eine Studie aus Großbritannien, die auf die Anzahl von 66 Tagen gekommen ist. In dieser Studie wurden 96 Teilnehmer gebeten, eine neue Gewohnheit zu wählen und zu dokumentieren, wie sich die Umsetzung anfühlt. Nach 66 Tagen hatten sie im Durchschnitt das Gefühl, ihre Gewohnheit laufe nun automatisiert ab. Geben Sie sich also Zeit und halten Sie durch!



Gewohnheiten hinterfragen und neue Ziele erschaffen


Um das eigene Verhalten nachhaltig zu verändern, macht es Sinn, zunächst zu hinterfragen, warum diese schlechten Gewohnheiten sich so festigen konnten. Was ist der Auslöser? Gibt es bestimmte Trigger wie Personen oder eine gewisse Uhrzeit? Was bezwecke ich mit dieser Gewohnheit? Oft erkennt man, dass schlechte Gewohnheiten Teil einer Routine sind, die man selten hinterfragt und die automatisch abläuft. Diese Erkenntnis gibt Ihnen die Möglichkeit, ihre Gewohnheiten zu überdenken und neue Routinen zu etablieren.


Im nächsten Schritt sollten Sie ergründen, was an der alten Gewohnheit so schlecht war. Was ist ihre Motivation hinter dem Wunsch jetzt etwas zu ändern? Warum wollen Sie ab sofort anders leben und wie soll das aussehen? Stellen Sie sich also vor, was Sie erreichen wollen und wie die einzelnen Schritte dahin aussehen könnten.


Nutzen Sie Ihren Veränderungswillen, indem Sie massiven Schmerz mit dem Gedanken am bisherigen festzuhalten verknüpfen und massive Vorteile mit der sofortigen Änderung verbinden. Fragen Sie sich: Welche Ziele könnte ich noch erreichen, wenn ich mich heute tatsächlich ändern würde? Wie würde es meine Familie und mein Freundeskreis darauf reagieren? Um wie viel glücklicher könnte ich jetzt sein?



Konkrete Umsetzung der neuen Gewohnheit


Legen Sie sich ausformulierte Vorsätze zurecht, die eine Wenn-Dann-Stuktur haben. Gestalten Sie einen möglichst kurzen, einprägsamen Satz. Ein Beispiel: Wenn ich im Supermarkt einkaufen gehe, gehe ich als erstes zur Obst- und Gemüseabteilung. Die gewünschte Gewohnheit wird dadurch mental an eine Handlungssituation mit einem Ereignis, einer Zeit und einem Ort geknüpft.


Jeder Verhaltensänderung ist erstmal ein bisschen unbequem, daher sollten Sie jeden Erfolg feiern. Belohnen Sie sich für wichtige Meilensteine auf dem Weg zu einem gesünderen Leben.

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